Sparda-Bank Hamburg legt Fokus auf Baufinanzierung

Die Sparda-Bank Hamburg zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2021 zufrieden. Künftig will sich das Institut noch stärker auf die private Baufinanzierung und die Beratung der Kunden vor allem zu nachhaltigen Geldanlagen konzentrieren.

Die Sparda-Bank Hamburg ist trotz großer Herausforderungen “mit einem guten Gesamtergebnis” aus dem Jahr 2021 gekommen. Besonders stark war das private Baufinanzierungsgeschäft mit neuen Kreditzusagen in Höhe von rund 530 Millionen Euro. Die bilanziellen Kundenkreditbestände kletterten um 1,8 Prozent auf nun insgesamt 2,27 Milliarden Euro. Nach eigenen Angaben ist das auf das Privatkundengeschäft spezialisierte Institut mit einer Bilanzsumme von rund 4,2 Milliarden Euro, etwa 215.000 Mitgliedern und rund 270.000 Kunden die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank im norddeutschen Geschäftsgebiet.

Dividende 2020 bei ein Prozent

Der Provisionsüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Millionen Euro, während sich der Zinsüberschuss um 8,7 Millionen Euro verringerte. Einsparungen gelangen der Bank erneut beim Verwaltungsaufwand. “Die Bilanzsumme verringerte sich strategiegemäß um 3,9 Prozent auf 4,19 Milliarden Euro, während das Eigenkapital durch die Zuführung aus dem Gewinn des Vorjahres sowie durch den Kauf von neuen Genossenschaftsanteilen durch die Mitglieder weiter ausgebaut wurde”, teilte das Institut mit. Für 2020 liegt die Dividende gemäß Beschluss der Vertreterversammlung bei ein Prozent. 

“Wir können auf ein solides Geschäftsjahr 2021 zurückblicken”, kommentierte Vorstandsvorsitzender Stephan Liesegang die Zahlen. “Die Förderung unserer Kunden auf dem Weg in die eigenen vier Wände wird auch im Jahr 2022 unser zentrales Thema sein”, blickt er auf das laufende Jahr. Zudem will sich das Geldhaus weiter auf die Anlageberatung fokussieren. “Hierbei spielen insbesondere die Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage eine wichtige Rolle”, betonte Liesegang.

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